WER KÜMMERT SICH UM DIE PROBLEME DER OFFENEN GESELLSCHAFT?

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DAFÜR SETZEN WIR UNS EIN

Als Liberale sind wir große Anhänger und Befürworter freiheitlicher Bürger- und Zivilgesellschaften. Weshalb? Weil sie viele Vorteile mit sich bringen und mannigfaltige Chancen bieten. Offene Bürgergesellschaften sind jedoch auch anfällig für Risiken der unterschiedlichsten Art.

Wir dürfen daher nicht darauf vertrauen, dass die Kräfte der Zivilgesellschaft und des freien Marktes allein ausreichen, um auf sämtliche Risiken angemessen zu reagieren und adäquate Antworten auf ernst zu nehmende Bedrohungen zu finden.

Wir brauchen daher wieder mehr Ordoliberalismus und weniger Laissez-Faire-Mentalität. Nur ein starker (aber schlanker) Staat, eine wehrhafte Bürgergesellschaft und die robusten und innovativen Kräfte freier Märkte können in gemeinsamer Anstrengung Lösungsansätze für die Herausforderungen unserer Zeit entwickeln und Krisen bewältigen. Dieser Prozess muss jedoch angeschoben, koordiniert und moderiert werden

Der Verein Liberale Zukunft Deutschland hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, zunächst die Mängel und Schwachstellen offener Bürgergesellschaften zu analysieren. In einem weiteren Schritt sollen Experten in Gremien, Fachausschüssen, Think Tanks, Initiativen und Stiftungen aufgefordert werden, liberale Ansätze und Modelle zur Bewältigung und Behebung der Mängel und Schwachstellen zu entwickeln.

Bei verschiedenen Workshops haben wir zunächst eine Problemanalyse zur aktuellen Situation unserer modernen Individualgesellschaft vorgenommen. Vor welchen Schwierigkeiten und Herausforderungen steht unsere offene Gesellschaft? Wo liegen die Risiken und  Gefährdungspotentiale?

Es haben sich schließlich vier große Themenfelder herauskristallisiert:

innere und äußere Sicherheit

Grundsicherung

Nachhaltigkeit

Ethik und Moral

Bei unserem Kongress am 03. Oktober 2016 wollen wir darüber diskutieren, welche Instanzen über die besten Problemlösungskompetenzen für diese Herausforderungen verfügen.

In manchen Bereichen mögen es der Staat oder die sich in Regierungsverantwortung befindlichen Parteien sein, oft jedoch sind es die innovativen Kräfte der Zivil- und Bürgergesellschaft oder die kreativen Ideen des freien Marktes, die die intelligenteren Lösungsansätze zu bieten haben.

Nur im gemeinsamen Bemühen sämtlicher “Player” können wir die gewaltigen Herausforderungen bewältigen.

Der Verein Liberale Zukunft Deutschland e.V. möchte hierfür ein Podium bieten und diesen spannenden Prozess ein Stück weit moderieren und begleiten.

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HELFEN SIE UNS

 

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Liberale Zukunft Deutschland trauert um Prof. Dr. Dieter Biallas

Liberale Zukunft Deutschland e. V. trauert um Prof. Dr. Dieter Biallas. Der Vorstand spricht allen Angehörigen, Freunden und politischen Weggefährten sein herzliches Beileid aus.

Andreas Stein, Vorsitzender
Thomas Körner, 1. Stellvertreter

Zu Prof. Dr. Dieter Biallas

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Workshop: „Wer kümmert sich um die Probleme der offenen Gesellschaft?“

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Workshop

„Wer kümmert sich um die Probleme der offenen Gesellschaft?“
Liberalismus vom Kopf auf die Füße gestellt

Als Liberale sind wir überzeugte Förderer und Anhänger einer offenen Gesellschaft.

So bunt und chancenreich unsere offene Gesellschaft allerdings sein mag, sie birgt gleichzeitig auch viele Risiken und Gefahren in sich. Sie hat zahlreiche Lecks, die die innere und äußere Sicherheit gefährden, die zur Übernutzung und Plünderung unserer Allgemeingüter führen und die den einzelnen, nicht gefestigten Menschen zu überfordern drohen.

Diese und weitere Probleme wollen wir uns in dem Workshop: „Wer kümmert sich um die Probleme der offenen Gesellschaft?“ anschauen und identifizieren

In einem weiteren Schritt wird die Frage gestellt, welche Akteure aus liberaler Sicht am besten geeignet sind, Antworten und Lösungen für diese Herausforderungen zu finden. Der Staat, die Zivil- und Bürgergesellschaft und / oder der freie Markt?

Der Verein Liberale Zukunft Deutschland e.V. sieht sich als einer dieser Akteure im Bereich der Zivil- und Bürgergesellschaft. Deshalb stellt sich der Verein der Aufgabe, die entscheidenden Fragen zu formulieren und von den Akteuren Antworten einzuholen, die dann schlussendlich in – liberale – Handlungsempfehlungen und Strategien einmünden sollen.

Dieser Workshop wendet sich an alle Freunde der Freiheit. Egal ob sie als Funktionär oder Mitglied einer Partei aktiv sind oder nur dem Ruf und der Sehnsucht nach mehr Freiheit in Selbstverantwortung folgen.

Der Workshop findet am Samstag, den 21.05.2016 im Schullandheim „Jägerhof, Ziegelhof 6, 89584 Ehingen statt. Bitte reservieren Sie sich den Termin und melden Sie sich rechtzeitig an.

Das Programm ist beigefügt. Zur Deckung der Kosten bitten wir um einen Beitrag in Höhe von 50,00 Euro.

Anmeldungen bitte bis spätestens 15.05.2016 an:

 

Wolfgang Baumbast
Georg-Zoller-Str. 21
89584 Ehingen

wolfgang@baumbast.de

 

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Baumbast

Veranstaltung auf Facebook:
https://www.facebook.com/events/1157471634263996

 

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Programm:

„Wer kümmert sich um die Probleme der offenen Gesellschaft?“
Liberalismus vom Kopf auf die Füße gestellt

Eine Veranstaltung des Vereins Liberale Zukunft Deutschland e.V.

21.05.2016
Ehingen, Schullandheim Jägerhof,
Adresse: Ziegelhof 6, 89584 Ehingen

Programm:
09:30 – 10:00 Uhr
Ankunft

10:00 – 12:00 Uhr
Probleme und Risiken unserer offenen Gesellschaft  (Analyse)

12:00  – 13:30 Uhr
Mittagspause

13:30 – 14:30 Uhr
Welche Akteure kümmern sich um Lösungen / welche Akteure eignen sich am besten? (Adressierung)

14:30 – 15:30 Uhr
Was können die einzelnen Akteure konkret bewirken? (Umsetzung)

15:30 – 16:00 Uhr
Pause

16:00 – 17:00 Uhr
Wie können sich die Akteure gegenseitig unterstützen? (Strategie)

17:00 – 18:00 Uhr
Wer führt die Regie? (Koordination)

Referenten:
Wolfgang Baumbast (Ehingen)
Andreas Stein (Kassel)
Andreas Bartels (Magdeburg)

Damit die Ergebnisse des Workshops nicht in der Versenkung verschwinden, sondern eine möglichst nachhaltige Verbreitung erfahren, werden in den Pausen und nach Beendigung des Workshops Kurzinterviews geführt und Statements aufgezeichnet.

Für Essen und Getränke ist gesorgt. Es wird ein Unkostenbeitrag in Höhe von 50,00 Euro erhoben.

Verbindliche Anmeldung bis spätestens 15.05.2016 an

Wolfgang Baumbast,
Georg-Zoller-Str. 21,
89584 Ehingen

wolfgang@baumbast.de

Veranstaltung auf Facebook:
https://www.facebook.com/events/1157471634263996

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Freiheitstag 2016

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Save the date: Freiheitstag 2016

Mittlerweile ist es zur Tradition geworden, dass wir uns jährlich am 03. Oktober zu einem Freiheitstag treffen, hier möchten wir mit Ihnen Themen der Freiheit diskutieren.

Unterschiedliche Standpunkte sollen die Chance erhalten in einen Wettbewerb zu treten. Damit möchten wir einen Beitrag leisten, die liberale Szene in Deutschland weiter zu vernetzen.

Dieses Jahr werden wir zum zweiten Mal den Freiheitspreis und den Antifreiheitspreis unseres Vereines verliehen. Es wird spannend. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir sind offen für alle Liberale in allen Parteien und für Liberale ohne ein Parteibuch! Jeder erhält die Möglichkeit, seine liberale Partei, seinen liberalen Verein oder seine liberale Aktion zu präsentieren.

So auch am 03. Oktober 2016, mit Beginn 11.00 Uhr in Kassel. Der Tagungsort wird nach einer Bedarfsermittlung noch präzisiert und rechtzeitig bekanntgegeben.

Zur Anmeldung bitten wir Sie sich im Facebook-Event einzutragen, so bleiben Sie auf dem Laufenden, dadurch erhalten Sie alle Aktualisierungen zum Freiheitstag 2016.

Eine gastronomische Versorgung ist vorhanden.

Eine Tagungspauschale fällt nicht an.

Hinweis: Auf der Veranstaltung werden Fotos und Videoaufnahmen zum Zweck der öffentlichen Berichterstattung angefertigt. Mit Teilnahme an der Veranstaltung erklären die Teilnehmer hierfür Ihr Einverständnis.

Anfragen, Hinweise, Meinungen und Kritiken sind unter: liberale.aktivisten@gmail.com und natürlich auf der Seite des Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/1559963967666221/ willkommen.

Für weiterführende Diskussionen steht unser Facebook-Forum:
https://www.facebook.com/groups/zukunft.liberal/ zur Verfügung.

Der Vorstand

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Liberales Bildungsideal

Was entspricht einem liberalen Bildungssystem?

Zuerst einmal sollte man unterscheiden, zwischen Bildungspflicht und Schulpflicht.
So besteht in den meisten europäischen Ländern zwar eine Bildungspflicht, jedoch geht damit nicht automatisch ein Schulbesuchszwang einher. Es besteht keinerlei Notwendigkeit, eine Schulpflicht aufrechtzuerhalten, zumal es keinesfalls von Nöten ist, ein Schulhaus zu betreten, um sich Wissen anzueignen. So ist beispielsweise in allen europäischen Ländern, außer in Deutschland Homeschooling als Bildungsalternative erlaubt oder zumindest unter Auflagen möglich.

In vielen Ländern sind Privatschulen in der heutigen Zeit der Standard. Nur wenn es zu örtlichen Engpässen kommt, ist der Staat verpflichtet einzuspringen.

Liberale Bildungspolitik bedeutet weg von staatlichen Schulen, weg von staatlich ideologisierten Bildungsplänen.
Das Problem hierzulande ist, dass die staatlichen Schulen auf Gedeih und Verderb politischen Entscheidungen ausgeliefert sind und das über den Schulstoff eine politische Ideologisierung stattfindet.

Der Staat scheitert mit seiner einheitlichen Bildungspolitik. Die Menschen sind verschieden, jeder ist individuell, hat verschiedene Lebensansprüche, man kann ihnen nicht einen einzigen staatlichen Bildungsplan aufzwingen. Damit sind stetige Reibungen zwischen Religionen und Kulturen vorherbestimmt und das Individuum kommt zu kurz.

Was spricht für private Schulen?

Da wäre zuerst einmal der finanzielle Aspekt. Ein Bundesland will Geld sparen und privatisiert daher alle Schulen. Die Aufwendungen, die der Staat für Bildung hat, würden schlagartig zurückgehen. Dementsprechend können die Steuern gesenkt werden. Infolgedessen hätte die Eltern mehr Geld um das Schulgeld zu zahlen und die finanzielle Doppelbelastung, die heute für Eltern besteht, würde wegfallen.

Ein Schulsystem, in dem die Bürger direkt bezahlen, wird sich zwangsläufig an den Wünschen der Bürger orientieren. Und es ist ja keineswegs so, dass die staatliche Bildung nichts kostet. Die Kosten werden nur umgelegt und viel Geld versickert in der staatlichen Bürokratie. Durch direkte Verwaltung werden die Verwaltungsausgaben geringer, es entsteht keine bürokratische Blase mehr.

In einem Schulsystem, in dem der Staat die Bezahlung aus Steuergeldern der Bürger übernimmt, orientiert sich der Unterricht zwangsläufig an den Wünschen der Staatsvertreter und Bürokraten. Das macht sich nicht nur bei den Inhalten des Unterrichts, sondern ebenso bei den Unterrichtsmitteln bemerkbar.

Wenn ich das Schulgeld direkt bezahle, liegt die Entscheidung bei mir, welche Schule ich mit meinem Geld finanziere. Ich kann das Geld für die Schule ausgeben, die meinen und den Bedürfnissen meines Kindes am nächsten kommt.
Der Staat hingegen kennt meine Bedürfnisse in der Regel nicht, oder ignoriert sie sogar absichtlich, weil ein paar Politiker gern glauben, besser zu wissen, was für mein Kind gut ist.
Hinzu kommt, dass Lehrer an Privatschulen anders motiviert sind. Alleine schon durch leistungsbezogene Gehälter, und da sie den Schulen gegenüber in ihrem Anspruch verpflichtet sind. Welche privatwirtschaftlich arbeitende Schule leistet es sich, schlechte Lehrer einzustellen?

So verbessert sich durch Privatschulen das Bildungsangebot, da diese im direkten Wettbewerb stehen, was die Qualität des Unterrichts inhaltlich sowie technisch betrifft. Staatliche Schulen sind nicht auf das Geld der Eltern angewiesen und bieten darum entsprechend schlechtere Ausbildungsbedingungen. Oft unmotivierte Lehrer, unzählige Ausfallstunden, schlechter Unterricht und zerfallende Gebäude. Es gibt viele Probleme, die aus der Staatlichkeit der Bildung erwachsen.

Es braucht ein Potpourri von Schulen, betrieben durch private Hand, Kirchen, Stiftungen etc. – wo jeder die freie Wahl hat, sein Kind nach pädagogischen Methoden seiner Wahl beschulen zu lassen. Denn jeder hat für sich verschiedene Maßstäbe der Wertsetzung in Sachen Bildung. Der einzig richtige Weg, im Hinblick auf Individualität und Freiheit ist das Recht, frei für sich selbst, sich für seine eigene Lernform zu entscheiden.

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Allen Eltern muss es frei stehen, ihr Kind nach pädagogischen Methoden ihrer Wahl beschulen zu lassen. Denn jeder hat verschiedene Maßstäbe der Wertsetzung in Sachen Bildung.

Privatschulen erzielen auch bei Pisa ein höheres Leistungsniveau. Schule muss mehr leisten, als nur Wissen zu vermitteln. Sie muss anwendbares Wissen vermitteln und ein gutes Schulklima aufweisen. Es geht nämlich nicht darum Wissen in die Kinder reinzudrücken, sondern dem Kind in seinem individuellem Lernprozess gute Rahmenbedingungen zu stellen.

Privatschulen, das klingt für viele Menschen nach Lernstätten für Sprösslinge einer privilegierten Oberschicht. Das, dem nicht so ist, wird einem klar, wenn man über die Grenzen von Deutschland hinausschaut.
Man findet Privatschulen vor allem auch in den armen Entwicklungsländern Asiens und Afrikas. Auch hier sind es nicht wieder nur die Reichen, die ihre Kinder auf Privatschulen geben.

Bei einer Vielzahl von Privatschulen und der Möglichkeit, ihre Kinder in kostenlose staatliche Schulen zu geben,
entscheiden sich gerade die Armen dafür, ihre Kinder auf Privatschulen zu geben. Die Gebühren für die Privatschulen sind nämlich für die breite Masse bezahlbar und machen nur einen geringen Prozentsatz des Einkommens aus. Und wo sie nicht bezahlbar sind, da helfen die Schulen, Stiftungen, Kirchen etc. mit Stipendien nach.
Wieso entbehrten diese Familien, die oft nahe des Existenzminimums leben, einen nicht unwesentlichen Teil ihres Einkommens für Bildung, wo sie ihre Kinder doch kostenlos zur öffentlichen Schule schicken könnten?
Und für wen macht es keinen erheblichen Unterschied, ob er für sein Kind entscheiden kann, für welche Schule er sein Geld ausgibt, oder ob der Staat darüber entscheidet?

Welche Eltern wollen nicht das Beste für ihr Kind? Schulbildung gehört für mich in private Hand!

Karla Wagner

Weitere Beiträge: http://karlawagner.blogspot.de/

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Bargeld ist geprägte Freiheit!

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Aktionen gegen Bargeldverbote!

Nur das Ich entscheidet, ob mit Karte oder mit Bargeld bezahlt wird. Ein Bargeldverbot bedeutet staatliche Kontrolle über alle Transaktionen, egal ob als Privatmann, im Geschäft oder als politischer Verein.

Der gläserne Bürger rückt in greifbare Nähe. So etwas gibt es in keinem Russenfilm, höchstens in George Orwells Werk “1984”. Studieren Sie dieses Werk, welches als Warnung gedacht war, aber mittlerweile zum Handbuch mutierte.

Sind die Dämme erst einmal gebrochen, werden die Bargeldverbote von 5.000 Euro bis auf Null reduziert. Banknoten werden abgeschafft, zuerst die 500er, dann immer weiter.

Jederzeit kann Ihnen dann der Staat zur Rettung von Banken Zwangsabgaben vom Konto abziehen und wenn Sie anecken, werden Ihre Konten einfach gesperrt. Speichern Sie sich diesen Text, nicht das Sie in fünf Jahren behaupten man hätte Sie nicht gewarnt.

Wir wollen über diese Seite hier eine zentrale Planung erreichen.

Wir brauchen gemeinsame Aktionen! Vernetzen und liken und teilen, damit nicht jeder für sich alleine Demonstriert, sondern alle die die Freiheit lieben.

Andreas Bartels


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https://www.facebook.com/gegenBargeldverbote/

https://www.facebook.com/events/1018773691548900/

 

 

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Nur noch bis 28. Dezember: Neue Liberale in Frankfurt suchen Unterstützerunterschriften für die Kommunalwahl 2016

Liebe Mitglieder und Unterstützer von Liberale Zukunft Deutschland e.V.,

Christian Bethke

Christian Bethke, Bundesvorsitzender Neue Liberale

vielen Dank für Eure bisherige Unterstützung, auch dank Euch haben wir es geschafft unsere Liste mit 30 Kandidaten aufzustellen. Wir wollen in Frankfurt am Main zur Kommunalwahl 2016 antreten. Davor hat der Gesetzgeber uns aber noch eine Hürde von 186 Unterstützerunterschriften gestellt, die wir bis zum 28.12.2015 von Wahlberechtigten Frankfurtern (alle EU Bürger, die in Frankfurt ihren Erstwohnsitz haben) zusammentragen müssen.

Deshalb hier unsere kurze Bitte: Wenn Ihr aus Frankfurt seid oder liberal Denkende aus Frankfurt kennt, dann schreibt uns an. Wir schicken die Unterstützerformulare gerne an jede Frankfurter Adresse, oder holen sie auch persönlich ab. Mailadresse: neueliberale@christian-bethke.de

Die Zeit ist irre knapp, aber wir schaffen das, für eine bessere liberalere Politik in Frankfurt am Main. Mehr Informationen unter Nlffm.de

Vielen Dank,

Christian Bethke
Bundesvorsitzender Neue Liberale

 

HINWEIS: Der Verein Liberale Zukunft Deutschland e.V. ist parteipolitisch nicht gebunden und unterstützt liberale Initiativen überparteilich.

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+++ Skandal: SPD-Mitglieder finanzieren heimlich die AfD +++

Natürlich ist das kein Skandal, sondern ganz normale Praxis der Parteienfinanzierung. Doch gerade wo die Goldverkäufe der AfD von der großen Koalition ins Visier genommen werden, ist es ein willkommener Zeitpunkt, unsere Parteienfinanzierung in den Fokus zu rücken.

Unsere Parteien bekommen Geld vom Staat. Die FAZ fasst das schön zusammen: „Die Sache mit der Parteienfinanzierung ist kompliziert. Grundsätzlich gibt es Geld für die Stimmen, die Parteien bei einer Wahl erzielen. Für die ersten vier Millionen Stimmen gab es bisher jeweils 85 Cent. Mit dem neuen Gesetz wird dieser Betrag auf einen Euro erhöht. Werden mehr als vier Millionen Stimmen erzielt, so gibt es jeweils noch 70 Cent. Für einen Euro, den eine Partei durch Mitglieds- oder Mandatsträgerbeiträge oder durch Spenden erhält, legt der Staat noch 38 Cent obendrauf.“

Das ist allseits bekannt, doch macht gerade die Überschrift dieses Artikels deutlich, wie absurd dieses Gesetz eigentlich ist. Als braver Steuerzahler und Mitglied einer kleinen Partei finanziere ich über Steuern also meine politischen Gegner. Das ist ja so, als würde man einem Straßenräuber, bevor man von ihm überfallen wird, noch Geld für seine Munition schenken.

Mit dieser Gesetzgebung, und gerade auch mit der Aktion gegen die AfD, verteidigen die Bundestagsparteien ihre Pfründe. Ich sage: Schluss damit! Ich will nicht meine politischen Widersacher finanzieren. Lieber nehme ich das Geld und spende es einer Partei, die mir zusagt.

Und wenn mit der Umsetzung meines Vorschlages einige Parteien in Deutschland in die Insolvenz gingen, dann wüssten wir, was sie den Bürgern tatsächlich wert sind. Denn wenn Parteien zwangsfinanziert werden müssen, ähnlich wie der Rundfunk, dann weist das einerseits auf ihren mangelhaften Marktwert und andererseits auf fehlende politische Gestaltungsmöglichkeiten der Menschen hin, die eine Parteiendiktatur bezahlen sollen, die sie gar nicht wollen.

Ich denke, dass sich Parteien nur aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanzieren sollten. Wenn das nicht reicht, sollten wir uns ernsthaft Gedanken über die Legitimität unseres jetzigen Systems machen. Vielleicht ist es nicht mehr zeitgemäß.

Dann braucht Deutschland eine neue, eine eigene, eine zeitgemäße Verfassung.

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Praxis-Report: Wie wir liberale Initiativen unterstützen

Folie23Christian Bethke, frischgebackener 1. Bundesvorsitzender der NL, rief mich heute an und hat sich bedankt für den Unterstützer-Aufruf, den Liberale Zukunft Deutschland Ende Oktober für die Neuen Liberalen in Frankfurt veröffentlicht und verbreitet hat. Insgesamt konnten durch die Aktion fünf neue NL-Mitstreiter für die Kommunalwahl 2016 gewonnen werden.

Natürlich freut es mich, wenn ich von solchen Erfolgen berichten kann, denn damit erfüllen wir den selbst gesetzten Anspruch »Der Verein Liberale Zukunft Deutschland e.V. ist parteipolitisch nicht gebunden und unterstützt liberale Initiativen überparteilich«.

Deshalb werden wir auch gleich die nächste Bitte unterstützen und den Hinweis verbreiten, dass die Neuen Liberalen in Frankfurt jetzt Unterschriften wahlberechtigter EU-Bürger aus dem Raum Frankfurt sammeln, um damit ihre Zulassung zur Kommunalwahl 2016 zu sichern. In den nächsten Tagen wird dazu noch einen separater Aufruf veröffentlicht. Wir bitte um Beachtung und Unterstützung bei der Verbreitung.

Wer sich vorab informieren möchte über die neue Unterschriftensammlung der NL – und im Stadtgebiet Frankfurt a. M. wohnt – kann natürlich auch schon per Email Infos anfordern bei mail@christian-bethke.de.

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„Verbinde und handle“ als Antwort auf „teile und herrsche“ …

„Verbinde und handle“ als Antwort auf „teile und herrsche“ – Die liberalen Strömungen könnten durch Synergien deutlich erstarken

Von Dirk Hesse

Ein Grund, warum der Liberalismus in Deutschland nicht erfolgreich ist, ist die Tatsache, dass sich Liberale, Libertäre, Anarchokapitalisten und von mir aus auch Voluntaristen zu viel mit sich selbst und der Auslegung der absoluten Wahrheit beschäftigen. Sie diskutieren noch über das Ziel, während die Linken bereits losmarschiert sind.

Faktencheck: Da unterbreite ich einen pragmatischen Vorschlag zur Lösung des Flüchtlingsproblems auf dem subsidiären Weg der kommunalen Selbstbestimmung. Prompt werde ich von langjährigen Freunden, die mich eigentlich besser kennen sollten, kritisiert wegen meiner „etatistischen“ Lösung.

Natürlich muss man den Etatisten den freiheitlichen Gedanken schmackhaft machen und sie da abholen, wo sie stehen. Schrittweise.

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Dirk Hesse

Das Grundsatzprogramm der Partei der Vernunft erscheint dem Normalbürger wie eine Gesellschaftsutopie. Als Generalsekretär sehe ich meine Aufgabe darin, es an der heutigen Gesellschaft anzuknüpfen und ganz pragmatisch den Weg in eine liberalere Welt aufzuzeigen.

Die freiheitliche Gesellschaft ist eine Vision. Selbst wenn wir sie erreichen, werden wir sie jeden Tag neu verteidigen müssen.

Alle freiheitlichen Gruppierungen sollten sich ihre gemeinsame Schnittmenge bewusst machen. Das ist unser gemeinsamer Weg. Die Liberalen werden, wenn wir gemeinsam erfolgreich sind, irgendwann ihr Ziel erreichen, die Anarchokapitalisten werden dagegen weit mehr fordern. Sie sollten jedoch sogar den Liberallalas dankbar sein, denn ohne deren zahlreiche Unterstützung wären sie vielleicht gar nicht so weit gekommen.

Liebe Freunde der Freiheit, auch der Weg in den Anarchokapitalismus führt über den Liberalismus. Lasst uns bitte jeden Meter gemeinsamen Weges mit vereinter Anstrengung gehen. Lasst uns vor allem losgehen, anstatt nur über Grundsatzfragen zu streiten und nicht vom Fleck zu kommen. Die Realitäten, die wir auf unserem gemeinsamen Weg erschaffen, werden vielleicht zu ganz neuen Betrachtungsweisen führen.

Wir haben ein großes Stück gemeinsamen Weges vor uns, bevor wir uns ideologisch trennen müssen. Und jeder Schritt in Richtung mehr individuelle Freiheit ist einer in die richtige Richtung. Für diesen gemeinsamen Weg habe ich den Verein Liberale Zukunft Deutschland e. V. mitbegründet. Für diesen Weg stehe ich als Vorstandsmitglied.

Wir haben noch einen langen gemeinsamen Weg vor uns. Lasst uns aufbrechen, Mitglieder finden, Kommunen erobern, Menschen zum Umdenken bringen und begeistern.

Wenn wir keinen revolutionären Umbruch wollen, dann werden wir wohl die ersten Schritte auf dem parlamentarisch-etatistischen Teppich machen müssen. Das Wichtigste ist aber, dass wir losgehen.

Dirk Hesse

Link: http://liberale-zukunft.de/1130-2/

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